Kein Wandern ohne Rucksack.

Bequem und luftig muss es sein. Bild: Vaude

Von kurzen Tageswanderungen abgesehen, wird man beim Wandern immer irgendwelches Gepäck dabei haben.

Getränke, etwas zu Essen - vor allem aber Regenjacke (und eventuell Regenhose) und schon ist der Tagesrucksack gefüllt.

Für jede Art von Wanderung gibt es passende Rucksäcke, egal, ob man nur einen Tag unterwegs ist, mehrere Tage von Hotel zu Hotel wandert oder eine komplette Campingausrüstung mitschleppt.

Wichtig bei allen Rucksäcken: Der Rücken sollte eine Belüftung zulassen, so dass Schweiß abdampfen kann.

Daypack - der Eintags-Rucksack

Velvet Pack - für die Kurzwanderung und den grauen Alltag. Bild: Jack Wolfskin

Gewicht bis 5 Kilogramm, also gerade mal das Nötigste für den Wandertag - da reicht ein Daypack-Rucksack.

Diese kleinen Transporthilfen kann man auch gut im Alltag verwenden, deshalb lohnt es sich, hier auf stabile Qualität zu achten.

Wichtig: Getrennte Taschen, zum Beispiel ein Fach, in dem die nicht ganz trockene Regenjacke verstaut werden kann, ohne die Zeitung für die Rückfahrt zu durchnässen...

Besonders empfehlenswert sind Rucksäcke, bei denen eine Tasche am Rücken oder im Beckengurt die Unterbringung von Schlüssel und Portemonaie ermöglichen - um Taschendieben im Gedränge bei Besichtigungen etc. das Leben schwer zu machen.

Auf Tour: Stabil und kompakt

Mit 26 Litern durch den Tag. Der Deuter FUTURA26 Bild: Deuter

Vor allem Kletterer wissen die kompakten Tourenrucksäcke zu schätzen, die zwar schon deutlich mehr Inhalt Platz geben, durch schmalen Schnitt und ein stabiles Tragesystem aber auch anspruchsvolle Touren nicht behindern.

Hier sind neben dem Brust und Beckengurt zur gleichmäßigen, wackelfreien Befestigung des Rucksacks auch Halteschlaufen für Stöcke, Seil etc. wichtig.

Aber auch für 'normale' Wanderungen sind dies Rucksäcke gut geeignet.

Ganz groß: Trekkingrucksäcke

Wer ein Volumen von 50 bis 80 Litern benötigt, weil er viele Tage unterwegs ist oder eine Campingausstattung bei sich tragen will, benötigt einen richtigen Trekking-Rucksack.

Diese benötigen ein auf den Körper einstellbares Tragesystem. Einige Modelle haben dazu ein Innentragegstell. Gepolsterte Schulter- und Beckengurte sind unverzichtbar.

Wie bei allen Rucksäcken ist hier die Rückenbelüftung besonders wichtig, denn bei der Größe eines Trekkingrucksacks ist die gesamte Rückenfläche genutzt.

Viele Trekkingrucksäcke haben unterteilbare Fächer (vor allem für Camper unverzichtbar - wobei sich ein nasses Zelt auch außen an Schlingen etc. befestigen lassen sollte.

Häufig ist eine kompaktere Schnürung möglich, wenn nicht das ganze Volumen gebraucht wird. Diese Rucksäcke werden oft mit Literangaben wie z.B. 50+10 . angebenen.

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Packtipps für den Wanderrucksack

Sinnvoll ist ein festes System, das man immer wiederholt, damit die Sachen an dem Platz sind, an dem man sie sucht.

Also das z.B. Essbesteck immer in der rechten Außentasche, die Regenjacke im Bodenfach etc.

Sachen die man schnell braucht müssen auch sofort greifbar sein. Wer für den Regenschutz erst den Rucksack auspacken muss, hat ein Problem.

Ins Hauptfach gehören:

  • Kochgeschirr
  • Lebensmittel
  • Waschzeug
  • Kleidung

Im Bodenfach sollten

  • Schlafsack
  • kleines Zelt
  • Schlafmatte

untergebracht sein.

Die Außentaschen bzw. das zweite Hauptfach beherbergen

  • Regenumhang- oder Jacke
  • Snacks
  • Werkzeuge

Ein großes Zelt oder eine nicht aufblasbare Isomatte können auch oben aufgeschnürt werden, aber Vorsicht mit dem Schwerpunkt!

Schwere Sachen gehören in die Körpermitte, möglichst nah an den Körper. Je wieter etwas von der Körpermitte entfernt ist, um so stärker wirkt die Hebelkraft auf das Tragegestell!

Ein Teil des Kochgeschirrs, die Stöcke und andere sperrige Teile können außen angehängt werden.

 

 

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